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Auftrag des Strafvollzugs

Während des Vollzugs der Freiheitsstrafe soll alles Vertretbare unternommen werden, was dazu führen kann, den Inhaftierten vor einem Rückfall in die Straffälligkeit zu bewahren und ihn auf ein künftiges Leben in sozialer Verantwortung vorzubereiten.
Diese Verpflichtung ergeht aus dem Bayerischen Strafvollzugsgesetz Art. 2, das am 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist.

Der Strafvollzug als therapeutisches Umfeld

Die Haftzeit ist oft eine Zeit des Nachdenkens und des Grübelns. Die Inhaftierten sind meist ganz auf sich allein gestellt und haben keine Möglichkeit die "draußen" liegenden Probleme zu lösen. 
In der Gruppe bietet sich die Möglichkeit des Austausches, der Orientierung und Selbstreflexion. Sie ist ein Weg, die Entwicklung von Inhaftierten im Rahmen einer kreativen Anleitung zu fördern. Durch die Bilder tritt der Gefangene in einen Dialog mit sich selbst und lernt sich und seine Gefühle dabei besser kennen und erweitert durch die Gruppe seinen Blickwinkel. Das Selbstwertgefühl wird aufgebaut und neue Möglichkeiten des Ausdrucks können gefunden werden.